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Der Ort liegt beiderseits des Elbe- Lübeck-Kanals (1896- 1900 ) im alten Stecknitztal. Der von Pappeln gesäumte Kanal, der teilweise die alte Trasse des Stecknitz- Kanal nutzt, ist eine der ältesten Wasserstraßen und war damals eine technische Meisterleistung. Beim Bau war die Energieversorgung der Schleusen ein großes Problem, es gab noch keine Stromversorgung entlang der Trasse und Dampfmaschinen wären zu teuer geworden. Baumeister Ludwig Hotopp erfand ein nach ihm benanntes Prinzip ( Hotoppsche Schleusen ). Die beiden Ortsteile sind durch eine Brücke verbunden, von der man einen reizvollen Blick auf den Kanal, Schleuse und Kirche hat. Diese war über viele Jahre Anlaufstation der Stecknitzfahrer, die in einer starken Schiffergilde zusammen geschlossen waren. In den Dörfern am Kanal hatten sie ihr besonderes Kirchgestühl, auf dem Friedhof eigene Grabplätze und zahlten dafür jährlich an die Kirche. Die Maria Magdalena Kirche ( 13 Jhdt. ) mit Pastorrat, Stecknitzfahrer-Begräbnisplatz, Kirchsteigbrücke, Kanal und die Schleuse bilden heute ein einzigartiges Ensemble in der Kanalregion.
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